Kurztest: Sony-Kamera DSC-W630 (für 77€ bei Mediamarkt)

Kurz vor Weihnachten hatte ich die Gelegenheit die Sony-Kamera DSC-W630 anzutesten. Die Kamera gab es zum Weihnachtsgeschäft für 77 € bei Mediamarkt.

 

Packung der Kamera - geschossen mit der DSC-W630

Packung der Kamera – geschossen mit der DSC-W630

Bei der Kamera handelt es sich um eine typische Automatik-Knipse. Viel manuell einzustellen ist nicht. Dafür findet man eine Menge Motivprogramme und Spielereien. So löst die Kamera auf Wunsch ein Foto aus, wenn jemand lächelnd vor der Linse steht oder es wird z.B. bei einem Foto nur die Farbe rot dargestellt, der Rest des Fotos erscheint in schwarz-weiß. Auch die Schwenkpanorama-Funktion funktioniert tadellos und einfach. Die Kamera ist in verschiedenen Farben erhältlich.

Verarbeitung

Die DSC-W630 ist wirklich kompakt gebaut (9,1 x 5,2 x 1,9 cm) und mit 116 g wiegt sie auch nicht viel – gut für unterwegs. Auch in der Hand macht die Kamera eine gute Figur und wirkt trotz ihres größtenteils aus Plastik bestehenden Gehäuses wertig. Das Display ist nicht riesig (2,7″), es passt jedoch zur Größe der Kamera. Zur Schärfe des Displays gibt es in verschiedenen Tests ganz gegensätzliche Meinungen – ich konnte mich diesbezüglich nicht beklagen.

Technik

Die Kamera löst Fotos mit 16 Megapixeln auf und nimmt Videos in HD-Auflösung auf (720p). Trotz der kompakten Bauweise weiß die Kamera mit einem fünf-fachen optischen Zoom zu überzeugen. Der Brennweitenbereich des Carl Zeiss-Objektivs liegt zwischen 25 und 125 mm. Bildverwacklern wird durch eine optische Stabilisation entgegengewirkt. Als Speichermedien schluckt die Kamera Sony-Memorysticks und SD-Speicherkarten (kompatibel bis zum SDXC-Standard).

Bedienung / Bildqualität 

Wie schon erwähnt muss bzw. kann man wenig einstellen. Die verschieden Programme sind schnell durchprobiert und das Einstellen geht auch ohne Anleitung schnell von der Hand. Die Tasten sind noch ausreichend groß – bei kleinen Kameras ist das ja nicht immer der Fall. Auch die Bildqualität gibt keinen Grund zu übermäßiger Kritik. Zwar wird ein Profi bei einigen Aufnahmen Bildrauschen bemängeln, aber für die Zielgruppe dieser Kamera ist das wohl zu vernachlässigen. Wenn man einen Kritikpunkt sucht: Die Kamera ist nicht die allerschnellste – es gibt Modelle, die zügiger scharf stellen und auslösen.

Fazit

Zu dem Preis von knapp 80 € bekommt man eine gute und kompakte Einsteigerkamera.

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Letzte Kommentare

  • franc: Ich habe dieses lästige und mit ALLEN oben aufgeführten vermeintlichen Lösungen nicht behebbare Nervfenster...
  • kena: Endlich eine Lösung! Danke! :smile:
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